Donaukreuzfahrten durch Ungarn
Die Donau durchfließt Ungarn auf 417 Kilometern. Auf einer mehrtägigen Flussreise ist der ungarische Abschnitt Teil der gesamten Route; Ausflüge ab Budapest ins Donauknie sind ein anderes Reiseformat. Entscheidend sind deshalb die angefahrenen Orte und die Zeit, die tatsächlich für einen Landgang bleibt.
Ausflugsschiffe auf der Donau.
Foto: Dago Wiedamann
Budapest und das Donauknie unterscheiden
In Budapest liegen Sehenswürdigkeiten auf beiden Seiten der Donau: in Buda und Pest. Bei einem kurzen Aufenthalt entscheiden Anleger und Aufenthaltsdauer, was sich zu Fuß oder mit einem Transfer erreichen lässt. Prüfen Sie, ob Stadtführung und Transport enthalten sind und wie viel Zeit an Land für eigene Wege bleibt.
Nördlich der Hauptstadt liegt das Donauknie. Visit Hungary nennt Szentendre, Visegrád, Esztergom und Vác als Ausflugsziele ab Budapest. Die Orte bieten unterschiedliche Besuchsziele – etwa Altstadt, Burg oder Basilika – und liegen nicht am selben Anleger. Eine Ausflugsmöglichkeit ab Budapest ist daher nicht automatisch ein Halt Ihrer mehrtägigen Kreuzfahrt.
Fahrplan, Anleger und Ausflüge vergleichen
Lesen Sie in der konkreten Reisebeschreibung nach, welche Orte mit dem Schiff erreicht werden und welche nur über einen organisierten Ausflug. Prüfen Sie den genauen Anleger in Budapest und an jedem Zwischenstopp, Beginn und Ende der Liegezeit, Transferzeiten, enthaltene Tickets und die Rückkehrzeit an Bord. Ein im Programm genannter Ort kann weiter vom Anleger entfernt liegen als erwartet; ein Shuttle oder eine Führung lässt sich nicht immer durch einen eigenen Landgang ersetzen.
Für die Reiseplanung zählt auch, wie viel Zeit vor oder nach der Schifffahrt in Budapest vorgesehen ist. Wer mehrere Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, kann sie auf zusätzliche Stadttage verteilen, statt sie in einen kurzen Landgang zu drängen. Fahrpläne, Anleger und enthaltene Leistungen unterscheiden sich nach Veranstalter, Schiff und Reisedatum; maßgeblich sind die aktuellen Reiseunterlagen.