Sásd: Ortsgeschichte und Kirchenkunst
Unterkünfte in Sásd
Anreise und lokale Geschichte
Sásd liegt im Norden des Komitats Baranya an der Hauptstraße 66. Der Ort ist sowohl mit dem Zug als auch mit dem Bus gut erreichbar. Wenn Sie Sásd als Übernachtungsort erwägen, können Sie diese Anbindung in Ihre Standortwahl einbeziehen. Die Sehenswürdigkeiten vor Ort setzen Schwerpunkte bei Ortsgeschichte, Kirchenkunst und Erinnerungskultur.
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Foto: Györkő Zsombor via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Die Ausstellung der Sásdi Történeti Téka konzentriert sich auf ethnografische und heimatkundliche Themen sowie auf die Geschichte der örtlichen Industrie, des Handels und der Eisenbahn. Ethnografische Themen lenken den Blick auf Lebensweisen und Alltagskultur; Industrie, Handel und Eisenbahn ergänzen die lokale Perspektive um Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte. So verbindet die Téka mehrere Zugänge zur Geschichte Sásds, statt nur ein einzelnes Thema in den Mittelpunkt zu stellen.
Für den Besuch der heimatgeschichtlichen Ausstellung ist eine Anmeldung erforderlich. Beziehen Sie diese Voraussetzung in Ihre Besuchsplanung ein.
Die Sammlung der Téka wurde von Mitgliedern des Honismereti Szakkör mit Unterstützung eines Museologen geordnet. Der Name bezeichnet einen heimatkundlichen Arbeitskreis. Seine Mitglieder treffen sich alle zwei Wochen; zu ihren Aufgaben gehören das Sammeln und Ordnen von Gegenständen, das Verfassen einer Chronik und der Betrieb einer Ausstellung. Im Rahmen des 2012 abgeschlossenen Projekts „Digitár“ wurde im Gebäude der Téka ein neuer Ausstellungsraum eröffnet.
Kirche und Erinnerungskultur
Die römisch-katholische Kirche Kisboldogasszony in Sásd wurde 1796 im Zopfstil erbaut und ist mit einem Altarbild von Dorfmeister geschmückt. Im Garten der Kirche steht eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Bauzeit, Baustil und Altarbild geben der Kirche eine kunsthistorische Dimension; die Gartenstatue ergänzt sie um eine eigene Skulptur.
Im Hősök kertje (Heldengarten) vor der Kapelle erinnert eine Bronzestatue an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Sie ist ein Werk des Bildhauers Károly Cser. Anders als die Kirche steht hier das Gedenken an die Gefallenen im Mittelpunkt.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Branau
Im übergeordneten Reiseziel Branau zeigen sich in Pécs weitere kulturelle Perspektiven. Die frühchristliche Nekropole von Sopianae umfasst verzierte Gräber aus dem 4. Jahrhundert. Sie wurden als unterirdische Grabkammern mit oberirdischen Gedenkkapellen angelegt und mit reich ausgestalteten christlichen Wandmalereien versehen. Das Zsolnay-Kulturviertel versammelt die Ausstellungen „Golden Age of Zsolnay“, „Pink Exhibition“ und eine Ausstellung zur Familien- und Fabrikgeschichte. Für Kinder bietet das Viertel Freiluftspielplätze, ein interaktives Lab, ein Planetarium, das Bóbita-Puppentheater, eine Keramikmalwerkstatt sowie Kurse in der Hercules-Werkstatt.
Ein weiterer Themenbereich im übergeordneten Reiseziel Branau ist das Ős-Dráva-Besucherzentrum nahe Szaporca. Es bietet eine interaktive Ausstellung, einen landwirtschaftlichen Vorführbereich mit praktischer Bewirtschaftung und drei thematische Lehrpfade. Diese vermitteln Wissen über traditionelle Landwirtschaft, das Ős-Dráva-Programm und die Tierwelt entlang der Drau. Im Landwirtschaftsbereich werden einheimische ungarische Haustiere gezeigt, darunter Graurinder, Mangalitza-Schweine, Huzulenpferde sowie alte Schaf- und Geflügelrassen.
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