Karád: Hotels und Unterkünfte

Kultur

Die ursprüngliche Karádi-Stickerei wurde mit mattem weißem Garn auf weißem Grund gefertigt. Farbige Varianten kamen erst in den 1930er- und 1940er-Jahren auf. Für diese Stickerei sammelte Tautner Ilona in den 1920er Jahren Muster reich bestickter Männerhemden; ab 1934 entwarf sie daraus Haushaltstextilien und Kleidungsstücke. Auch die Volksmusik ist mit Karád verbunden: Kodály Zoltán stellte aus den in Karád gesammelten Volksliedern eine Sammlung mit dem Titel „Karádi Nóták“ zusammen.

Im Karádi Tájház werden lokale volkskünstlerische Werte in einer Ausstellung präsentiert. Das Tájház befindet sich in einem Ende des 19. Jahrhunderts errichteten volkstümlichen Wohnhaus, das seine ursprüngliche Form bewahrt hat. Zu den örtlichen Bauwerken gehört außerdem die Régi Óvoda. Das Gebäude wurde um 1804 von der Veszprémi Püspökség errichtet, die zugleich Eigentümerin war.

Die Szent-László-Kirche in Karád wurde zwischen 1742 und 1749 im Barockstil erbaut und 1906 um Seitenschiffe erweitert. Die Kopácsy Kúria entstand in den 1890er Jahren im klassizistischen Stil. Im nordwestlichen Teil von Karád stand die Burg Guba-vár beziehungsweise Kupa-vár aus der Árpád-Zeit; sie wird in einer Urkunde aus dem 13. Jahrhundert erwähnt.

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Landschaft

Der Hügel Fáncsi-hegy liegt in der näheren Umgebung von Karád. Ebenfalls in der näheren Umgebung liegen der Hügel Akasztófai-domb und der Hügel Bagó-hegy. Der Berg Csúcs-hegy liegt in der Umgebung von Karád.

Im weiteren regionalen Umfeld von Karád liegen die Klosterruinen „Pálos kolostor romjai“.

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