Nationalparks Ungarn

Nationalparks In Ungarns Nationalparks die Natur geniessen.

In Ungarn gibt es zur Zeit folgende Nationalparks:

1996 wurde der Nationalpark Duna-Dráva gegründet. Er liegt zwischen Donau und Drau. Der Nationalpark in Ungarn umfasst knappe 500 Quadratkilometer. Die Einberufung eines Nationalparks an dieser Stelle ergab sich durch den notwendig werdenden Schutz der umgebenden Flüsse jedoch auch durch die einmalige Pflanzen- und Tierarten.

Der Nationalpark Hortobágy bei Hajdúszoboszló, ist der älteste und der größte Nationalpark in Ungarn. Der Nationalpark umfasst ein Areal von rund 520 Quadratkilometern . Er gilt als größte Grassteppe Europas. Der hiesige Nationalpark ist ein Biosphärenreservat . Zum überwiegenden Teil dient er auch als Vogelschutzgebiet besonders für Wasservögel.

Der Nationalpark Körös-Maros befindet sich im Südosten des Landes. Der etwa 50 Hektar große Nationalpark hat eine große Seen- und Flusslandschaft. Weiterhin möchte dieser Nationalpark, die noch verbliebenen Gebiete der Wälder und der Sümpfe zu erhalten.

Der Nationalpark Duna-Ipoly wurde 1997 gegründet. Er liegt am sogenannten Donauknie. Der Nationalpark ist charakteristisch für seine Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Viele der hier lebenden Arten stehen unter Naturschutz.

Der Nationalpark Balaton-Oberland umfasst ein Gebiet von etwa 56 Quadratkilometern. Die hier zu sehenden Geysirkegel sind in erster Linie aus geologischer Sicht sehr interessant. Klein-Balaton ist ein Vogelreservat. Weiterhin hat dieser Nationalpark das Keszthely-Gebirge zu bieten. Es bietet dem Besucher Moore, in denen sehr seltene Pflanzenarten vorkommen.

Der Nationalpark Kiskunság liegt zwischen der Donau und der Theiss. Der Nationalpark umfasst ein Gebiet von etwa 500 Quadratkilometern. Dieser Park besteht zum Großteil aus einem Biosphärenreservat. So sind die zwei größten Seen dieses Parks, der Kolon-See und auch die Alkali-Seen oder dem oberen Kiskuság sehr bedeutende Wasserreservate.

Weitere Nationalsparks in Ungarn sind: Bükk, Fertő-Hanság, Aggtelek und Őrség.
 

Foto: Ilya Kalachev