Tapolca

Das Gebiet rund um den Plattensee gehört zu den schönsten Gegenden Ungarns. Neben dem See selber macht dessen Reiz vor allem auch zahlreiche umliegende Orte aus. Einige Kilometer vom Nordufer entfernt liegt die Kleinstadt Tapolca inmitten einer herrlichen, hügeligen Landschaft.

Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich die Stadt zwar zunächst zu einer Industrieregion, seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts setzt Tapolca jedoch wieder mehr auf Tourismus. Dank vieler Sehenswürdigkeiten lohnt sich ein Besuch, sei es als Tagesausflug oder als gesamter Urlaubsaufenthalt.

Hinzukommt, dass ein reiches Programmangebot vom Frühling bis in den Herbst auf die Gäste wartet. Es scheint den etwa 20.000 Einwohnern am Herzen zu liegen, den Gästen aus Nah und Fern ihre Kultur näher zu bringen.

Besonders sehenswert ist der unterirdische Höhlenteich, den man sowohl zu Fuß als auch besonders intensiv durch eine Bootsfahrt kennen lernen kann. In der Höhle herrscht eine besonders saubere und gesunde Luft, weshalb sich ein Besuch oder gar eine Kur für Atemwegserkrankte lohnt. Die Höhle wurde im Jahre 1903 eher zufällig bei einer Brunnengrabung entdeckt, ihre Ausmaße sind enorm – einige Hundert Meter kann man in ihr zu Fuß gehen.

Der Mühlenteich ist umgeben von einer schönen Parkanlage und verschiedenen Restaurants, die den Besucher mit meist landestypischen Speisen und Getränken verwöhnen. Als einen kulturellen Programmpunkt während des Urlaubs kann der Besuch das Batsányi- Museum eingeschoben werden. Dieses liegt zentral am Marktplatz des Ortes.

Das ehemalige Zentrum Tapolcas lag auf dem Kirchenhügel. Im 13. Jahrhundert wurde auf den Überresten einer noch älteren Kapelle eine Kirche gebaut, die Mitte des 18. Jahrhunderts im barocken Stil umgestaltet wurde.

Ebenfalls einen Besuch lohnt der Republik- und der Heldenplatz. Nicht nur die Nähe zum Plattensee, sondern auch zahlreiche Kleinode in der direkten Umgebung dieser schönen Stadt machen einen Urlaub in Tapolca zu einem schönen Erlebnis für Kleine und Große.